Abfall:
Im besten Fall weiterverwerten

Das Abfallmanagement von bellaflora arbeitet nach dem R3-Prinzip: reduce, reuse, recycle. In anderen Worten: Wir sind bestrebt, die Ressourceneinsätze in allen Unternehmensbereichen so gering wie möglich zu halten und damit Restmassen von vornherein zu vermeiden.


Wo dies nicht möglich ist, sind wir immer auf der Suche nach Wiederverwendungsmöglichkeiten, wie das Beispiel der Ebbe-Flut-Systeme bei den Pflanzentischen zeigt. Wo keine Wiederverwendung möglich ist, suchen wir nach Möglichkeiten des Recyclings. Beispielsweise haben wir im Berichtszeitraum das Projekt „Erde zu Erde“ entwickelt. Dieses Projekt ist ausschlaggebend dafür, dass die biologischen Reststoffe von 2013 bis 2015 um 64 % reduziert und damit mehr als halbiert werden konnten. 

Das gesamte Abfallaufkommen im Berichtszeitraum konnte verglichen mit dem der Jahre 2010 bis 2012 um 4,6 % gesenkt werden. Die erwähnten Umbauten in St. Pölten und Vösendorf 2014 sowie in Wels und Wiener Neustadt 2015 waren ausschlaggebend dafür, dass das Einsparziel von 10 % nicht ganz erreicht wurde. Besonders in den Fraktionen Restmüll, Holz, gefährliche und sonstige Abfälle haben sich die baulichen Maßnahmen niedergeschlagen. 

Abfallmenge Gesamt in Tonnen
  • 2013
  • 2014
  • 2015


Der gefährliche Abfall setzt sich größtenteils aus Elektroaltgeräten und Batterien zusammen. Sämtliche Abfälle werden befugten Unternehmen zur Entsorgung übergeben. Mit der Altstoff Recycling Austria (ARA) hat bellaflora eine Vereinbarung zur Übernahme der Verpflichtungen nach der österreichischen Verpackungsordnung („Entpflichtung“) geschlossen. bellaflora fordert auch von den Lieferanten, dass sie ihre Teilnahme an einem in Österreich zugelassenen Entpflichtungssystem nachweisen.