Umfeld:
Das waren die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

Das Wachstum der Gartenbranche bewegt sich seit zehn Jahren immer rund um die Inflationsrate. In anderen Worten, der Markt stagniert.

Will ein Unternehmen wachsen, ist das nur über Verdrängung eines anderen möglich. Als größter Gartencenterbetreiber Österreichs steht bellaflora natürlich unter besonderer Beobachtung des Mitbewerbs. Gleichzeitig gibt uns diese Größe auch die Kraft, wichtige Initiativen auf den Weg zu bringen. Alle wesentlichen Neuerungen der letzten Jahre stehen in enger Verbindung mit unserem klaren Bekenntnis zu nachhaltiger Entwicklung. 

Eine Besonderheit der Gartenbranche ist, dass es nur wenige wirklich vergleichbare österreichweit agierende Unternehmen gibt, gleichzeitig aber eine Vielzahl an Mitbewerbern, die in Teilbereichen unser Sortiment abdecken. Die Bandbreite reicht von sehr guten, regionalen Gärtnereien über kombinierte Zoo- und Pflanzenhändler, Baumärkte und Einrichtungshäuser bis hin zum Lebensmittelhandel. Letzterer sticht aus allen Mitbewerbern besonders hervor, weil er über ein großes Filialnetz verfügt und es nutzen kann. 

Eine weitere Besonderheit ergibt sich aus der außerordentlichen Abhängigkeit von der Witterung. Rund 50 % des Jahresumsatzes erwirtschaften wir in den drei Monaten März bis Mai. Wenn in diesem Zeitraum lang anhaltende Kälteperioden oder Schneefälle den Start ins Gartenjahr verzögern, sind diese entgangenen Umsätze nicht mehr aufzuholen.

Aufgrund der großen Bedeutung des Klimas auf das Produktsortiment bezieht bellaflora seine Pflanzen überwiegend von regionalen Gärtnereien. Damit ist sichergestellt, dass die Pflanzen mit dem lokalen Klima mit hoher Wahrscheinlichkeit sehr gut zurechtkommen. Gleichzeitig leisten wir damit einen wesentlichen Beitrag zur Wertschöpfung und Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region – und auch für das durch Steuern finanzierte Sozialsystem.